10.11.2018: Martinsumzug in Leimen-Mitte abgesichert
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05.12.2018 12:55:00: Türöffnung - Gauangelloch, Am Gickelsberg
Türöffnung
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04.12.2018 14:18:00: PKW gegen Straßenbahn - Leimen, Nusslocher Straße
PKW gegen Straßenbahn
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01.12.2018 04:50:00: Wasserrohrbruch - Leimen, Schwalbenweg
mehrere Keller mit Wasser voll gelaufen
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12.03.2018
PKW von Straße abgekommen

Dies war die Übungsaufgabe für die Kameraden der Abteilung Leimen beim Übungsabend am 12. März. Als der Zugführer mit dem GW-Mess am Übungsort ankam, wurde er von einem Passanten eingewiesen. Ein PKW war in einer Kurve von der Straße abgekommen und ein Stück den vom Regen aufgeweichten Abhang hinunter gerutscht. Die Gefahr bestand, dass das Fahrzeug weiter unten in einen Bachlauf abrutscht. Der Fahrer saß noch im Fahrzeug war aber ansprechbar.
Die eintreffenden Kräfte sicherten zunächst mit der Seilwinde des HLF 20 das Fahrzeug gegen weiteres Abrutschen und beleuchteten die Einsatzstelle. Die Besatzung des LF 16/12 stellte Kontakt zum Unfallfahrer her und übernahm die erste medizinische Versorgung.
Parallel wurde über die Beifahrertür erkundet, dass der Fahrer nicht eingeklemmt ist, aber starke Schmerzen hatte. Da der Rettungsdienst noch nicht vor Ort war, wurden verschiedene Wege der schonenden Rettung aus dem Fahrzeug abgewogen. Allerdings trübte der Patient zunehmend ein bis er schließlich bewusstlos wurde. Dies war der Ausschlag, sich für eine sehr schnelle Rettung zu entscheiden. Ein bewusstloser Patient muss ja so lange er noch selbst atmen kann, schnellstmöglich in die „stabile Seitenlage“ gebracht werden. So wurde der Patient über den mittlerweile geschaffenen Zugang auf der Fahrerseite auf das Rettungsbrett (Spineboard) verbracht und den Abhang hinauf zum gerade eintreffenden Rettungsdienst verbracht. Übungsende.
Im Nachgang wurde das Szenario besprochen und verschiedene Alternativen diskutiert. Sehr interessant war die Übung auch für den „Unfallfahrer“, der von einem Kameraden gespielt wurde. Er berichte, wie er sich, trotz der guten Betreuung und dem Wissen, was passiert, gefühlt hat. Deshalb ist es extrem wichtig sich bestmöglich um Verunfallte zu kümmern und genau zu erklären, was gerade passiert. Je mehr Stress der Patient hat, desto schlechter ist unter Umständen seine Prognose.
Solche Erfahrungen „am eignen Laib“ und unsere zahlreichen Kameraden, die zu Sanitätern oder gar Rettungssanitätern ausgebildet sind bringen, bei uns dieses Bewusstsein zum Wohl der Patienten immer wieder in Erinnerung.
Vielen Dank den Kameraden, die die Übung vorbereitet haben und dem Zementwerk dafür, dass wir die Übung auf dem Werksgelände durchführen durften.

Das HLF wird eingesetzt

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