10.11.2018: Martinsumzug in Leimen-Mitte abgesichert
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05.12.2018 12:55:00: Türöffnung - Gauangelloch, Am Gickelsberg
Türöffnung
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04.12.2018 14:18:00: PKW gegen Straßenbahn - Leimen, Nusslocher Straße
PKW gegen Straßenbahn
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01.12.2018 04:50:00: Wasserrohrbruch - Leimen, Schwalbenweg
mehrere Keller mit Wasser voll gelaufen
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14.03.2018
Brand in einem Werkstattgebäude, eine Person wird noch im Gebäude vermisst

Dieses Szenario musste am 14.03.2018 die Einsatzabteilung St. Ilgen meistern. Glücklicherweise handelte es sich hierbei nur um eine Übung.
Die Übungsleitung forderte hierbei insbesondere die Atemschutzgeräteträger und die Führungskräfte. Bei dem angenommenen Fall, dass noch eine Person in dem stark verrauchten Gebäude vermisst wird, steht die Menschenrettung an aller erster Stelle. In einem verrauchten Raum wird ein Mensch nach wenigen Atemzügen bewusstlos, nach 17 Minuten ist davon auszugehen, dass dieser nicht mehr wiederbelebt werden kann. Nach dem Absetzen des Notrufs werden die Feuerwehrangehörigen alarmiert. Diese eilen dann von ihrem Arbeitsplatz oder von zuhause in das Feuerwehrhaus, ziehen sich um und fahren dann mit den Feuerwehrfahrzeugen an die Einsatzstelle. Dies benötigt circa zehn Minuten. Bei dieser einfachen Rechnung ist die Zeit, bis der Brand überhaupt festgestellt wird, noch gar nicht berücksichtigt. Es muss in solch einem Einsatz also sehr schnell gehen.
Aus diesem Grund wurden sofort zwei Atemschutztrupps in das vermeintlich brennende Gebäude geschickt, um in entgegengesetzte Richtungen nach der Person zu suchen. Da das Objekt mittels Nebelmaschine stark verraucht wurde, hatten die Kameradinnen und Kameraden - wie im echten Brandeinsatz - nahezu Nullsicht. Nach dem Eintreffen des zweiten Fahrzeugs musste ein Trupp das Gebäude verlassen, weil diesem die Luft knapp wurde. Der zweite Trupp meldete kurz darauf "Person gefunden" - daraufhin wurde vom zweiten Fahrzeug ein weiterer Atemschutztrupp in den Einsatz geschickt, um bei der Menschenrettung zu unterstützen. Der 80 kg schwere Übungsdummy konnte dann schnell aus der lebensbedrohlichen Lage gerettet werden.
Mit dieser Übung wurde speziell die Kommunikation bei den Trupps untereinander, aber auch nach draußen zur Einsatzleitung trainiert. Auch die körperliche und psychische Belastung der Atemschutzgeräteträger im Brandeinsatz wurde geübt.

Besprechung

Sicherungstrupp Das erste Strahlrohr im Gebäude Wasserversorgung

Alle Bilder des Berichts in der Vorschau

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