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25.08.2018
Brennt es im Leimener Wald?

Das oder ähnliches werden sich die Autofahrer gefragt haben, die am 25.08. morgens im Bereich obere Heltenstraße und L600 Richtung Lingental unterwegs waren.
Nicht ganz. Trotz sehr hoher Waldbrandgefahr war es glücklicherweise nicht zu einem solchen gekommen. Nichtsdestotrotz nutzte der Löschwasserförderzug Nord des Rhein-Neckar-Kreises die Gelegenheit der noch für den Durchgangsverkehr gesperrten L600 für eine Übung. Der Löschwasserförderzug Nord als einer von dreien im Rhein-Neckar-Kreis besteht neben dem SW 2000 Tr (Schlauchwagen mit 2 KM Schlauchmaterial) der Feuerwehr Leimen, Abteilung Leimen auch aus den beiden LF20KatS (Löschgruppenfahrzeuge des Katastrophenschutzes) des Bevölkerungsschutzes, die in Dossenheim und Weinheim-Sulzbach stationiert sind. Außerdem stellt die Feuerwehr Dossenheim mit ihrem ELW1 (Einsatzleitwagen) die Führungskomponente.
So traf man sich am Samstagmorgen um 8:30 Uhr im Feuerwehrhaus Leimen, um von dort aus gemeinsam zum Hydranten kurz unter dem Schützenhaus zu fahren. Von dort galt es eine 1,3 Kilometer lange Schlauchleitung bis zum Hirschgrundparkplatz kurz vor Lingental zu legen.
Aufgrund des Höhenunterschieds von knapp 120 Metern und der langen Strecke wurden unterwegs 4 Verstärkerpumpen eingebaut, die den Eingangsdruck von knapp 2 bar auf über 10 bar erhöhten. So konnte das Löschwasser bis an den Waldparkplatz gefördert werden, wo das HLF20 (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) der Abteilung Leimen bis zu 1500 Liter pro Minute über einen Wasserwerfer und ein B-Strahlrohr abgab.
Unterstützend waren der GW-T (Gerätewagen Transport) und der MTW (Mannschaftstransportwagen) der Abteilung Leimen, sowie der MTW der Feuerwehr Dossenheim und das KEF (Kleineinsatzfahrzeug) der Abteilung Weinheim-Sulzbach für logistische Aufgaben und für den anschließenden Abbau eingebunden.
Es wurden auch verschiedene Szenarien geübt, die bei einem solchen Einsatz auftreten können. So wurde geübt, die komplette Stecke an zu halten und anschließend wieder Wasser ab zu geben. Ein geplatzter Schlauch wurde ebenso simuliert wie die zu große Abgabe von Löschwasser, die die Leistung der Förderleitung überschritt. Alles wurde souverän abgearbeitet.
Nach dem Aufräumen und einsatzklar machen und der Übungsnachbesprechung gab es noch ein gemeinsames Mittagessen für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute. Vielen Dank an alle Beteiligten.

Hintergrund zu den Löschwasserförderzügen: Diese werden eingesetzt, wenn bei einem Einsatz die Wasserversorgung vor Ort nicht ausreicht. Dann muss das Löschwasser von entfernten Hydranten oder offenen Gewässern an die Einsatzstelle gebracht werden. Da dies personal- und materialaufwendig ist, hat man schon vorab festgelegt, welche Fahrzeuge hier sinnvoll zusammen arbeiten können, um dies zu gewährleisten. Diese hat man im Rhein-Neckar-Kreis zu drei Löschwasserförderzügen zusammen gestellt, die je nach Örtlichkeit bereits im Rahmen des Alarmierungskonzepts (Aussiedlerhöfe, Waldgebiete etc.) oder bei Bedarf vom Einsatzleiter gerufen werden.

Der Löschwasserförderzug

Am Hydranten angekommen Der SW beginnt die Leitung zu legen Zwei Leute am Heck überwachen die Verlegung Einrichtung eines Pumpenstandorts Aus die LF-KatS verlegen Leitungen während der Fahrt Die Wasserentnahmestelle und erste Pumpe stehen bereit Die steilste Stelle Die Leitung liegt Die Maschinisten sind gefordert Die letzte Pumpe vor dem Parkplatz Die Wasserabgabestelle Die Einsatzleitung und Nachschubfahrzeuge Ein simulierter Schlauchplatzer Die Förderstrecke

Alle Bilder des Berichts in der Vorschau

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