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21.10.2005
Atemschutzausbildung in mobilem Übungscontainer

Flammendes Inferno in Leimen

Flammen schlagen aus dem Fenster, der Brand droht auf benachbarte Häuser überzugreifen, Personen in Gefahr, ein Schreckenszenario für jede Feuerwehr, welches in Leimen am vergangenen Wochenende zwar nicht Realität war aber jederzeit sein könnte.

Zum wiederholten Male hatte die Feuerwehr einen Atemschutzübungscontainer gemietet um die Einsatzkräfte auf einen möglichen Einsatz vorzubereiten. Eine Ausbildung die in diesem Umfange nicht gerade üblich und alltäglich ist.
Manch ein Spaziergänger mag sich gefragt haben, was es mit dem rauchenden Sattelauflieger auf dem Hof der Technischen Betriebe Leimen und den zahlreichen Feuerwehrangehörigen wohl auf sich hat. Einige sehr Interessierte wurde die Gelegenheit gegeben, das Treiben im Innern des Containers und die harte Arbeit der Feuerwehrangehörigen vom Regieraum aus zu beobachten. Nach jedem Durchgang der jeweiligen Trupps fand eine Manöverkritik statt mit dem Ziel die gezeigte Vorgehensweise im Brandraum ständig zu verbessern und zu optimieren. So wurde jedem Feuerwehrangehörigen Gelegenheit gegeben mindestens 4 Durchgänge mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu absolvieren. Bemerkenswert sicherlich auch die Bereitschaft der Feuerwehrangehörigen wie auch der Instruktoren aus der Feuerwehr Leimen, die an diesem Wochenende teilweise bis zu 35 Stunden ehrenamtlichen Dienst zum Wohle der Allgemeinheit leisteten.
„Bevor ein Feuerwehrangehöriger unter Atemschutz in den Innenangriff darf muss er zuvor eine Atemschutzausbildung absolvieren. Die Ausbildung findet zwar auf hohem Niveau statt, allerdings kommt in dieser Ausbildung das Element Feuer und der Umgang mit diesem etwas zu kurz“ so Stadtbrandmeister Armin Nelius.
Mit der „heißen Ausbildung“ in einem Brandübungscontainer kann den Neulingen unter den Atemschutzgeräteträgern aber auch den alten Hasen eine taktisch richtige Vorgehensweise in einem Brandraum vermittelt werden, wovon nicht nur der einzelne Feuerwehrmann sondern auch die betroffenen Bürger, die im Schadensfalle professionelle Hilfe erwarten dürfen, profitieren.
Heiß war es in der Übungsanlage, wenngleich die max. 375°C im Deckenbereich an die Temperaturen eines realen Brandraumes aus Sicherheitsgründen nicht heran reichen können. Nahezu „arbeitslos“ war dann auch das DRK Leimen, welches sich bereit erklärt hatte mit einem Fahrzeug und 2-3 Einsatzkräften ganztägig zum Schutze der übenden Feuerwehrangehörigen anwesend zu sein.
Seitens der eingesetzten Feuerwehrangehörigen wurde am Ende der Veranstaltung durchweg ein positive Fazit gezogen, konnte doch jeder seine Kenntnisse vertiefen.

Trupp bei Einsatzvorbereitung

DRK Leimen (I) Eingang in Übungscontainer DRK Leimen (II) Brandstelle Stärkung muss sein Brandstelle Wärmegewöhnung Heiß war's Der Nachwuchs steht bereit Auch der OB informiert sich Zufriedene und nachdenkliche Gesichter</a Flashover (II) Brandbekämpfung (I) Brandbekämpfung (II) Brandbekämpfung (III) Brandbekämpfung (IV) Instructor Horst Übungscontainer auf dem Hof der TBL (I)</ Übungscontainer auf dem Hof der TBL (II)< Flashover (I)

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