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Täuschungsalarm Brandmeldeanlage
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14.07.2007
24 Stunden Alltag einer Berufsfeuerwehr

„Ich will Feuerwehrmann werden!“. Das ist nicht nur der Berufswunsch von Grisu dem kleinen Drachen, sondern auch viele Kinder haben diesen Traum.
Wie der Alltag bei einer Berufsfeuerwehr aussieht, konnten 17 Jugendliche der Jugendfeuerwehr Leimen am vergangenen Wochenende einmal ausprobieren.
Die Jugendbetreuer hatten einen „Tag der Berufsfeuerwehr“ für die Jugendlichen mit allerlei Einsätzen in Form von Übungen organisiert.
Die Jugendlichen trafen sich am Freitagabend, um 18:00h im Feuerwehrhaus, um dort für die nächsten 24 Stunden „Dienst“ zu tun. Zuerst bezogen die Jugendlichen ihr Nachtquartier. Anschließend wurden sie auf die einzelnen Fahrzeuge verteilt. Die eingeteilten Fahrzeugbesatzungen kontrollierten ihr jeweiliges Fahrzeug, damit auch alles für die kommenden Einsätze einsatzbereit ist. Kurz darauf folgte auch schon der erste Einsatz. „Brandmeldeanlage Realschule in der Tinqueuxallee, es rückt aus der Löschzug!“ schalte es aus den Lautsprechern. Die Jugendlichen stürmten zu ihren Fahrzeugen und los ging es. An der Einsatzstelle angekommen, gingen beide Gruppenführer los, um das Gebäude zu kontrollieren. Eine weithin sichtbare Rauchsäule zeigte jedoch den Weg. Im Heizungsraum kam es auf Grund eines Kurzschlusses zu einer starken Rauchentwicklung. Nach ca. einer halben Stunde, war das Feuer aus und die Jugendlichen konnten ins Feuerwehrhaus zurückkehren.
Nach einem kurzen Abendessen, wählten die Jugendlichen einen Film aus und so wurde in gemütlicher Runde ein Film angeschaut. Jedoch wurde die Filmvorführung nach kurzer Zeit durch den Alarmgong unterbrochen. Diesmal starteten die Jugendlichen zu einer Personensuche in den Leimener Wald. Eine offenbar geistig verwirrte Person hatte sich im Wald verlaufen und konnte nur noch mit letzter Kraft den Notruf wählen. Im Wald angekommen, teilten sich die Jugendlichen sofort in zwei Gruppen und starteten die Suche. Nach ca. 20 Minuten konnte die Person, in Form eines Dummys, im Wald gefunden werden. Die Jugendlichen brachten die Person zurück und übergaben sie dem Rettungsdienst. Nach der Rückkehr ins Feuerwehrhaus gingen die Jugendlichen direkt ins Bett. Denn man weiß ja nie, wie lange man schlafen kann.
Die Nacht wurde auch direkt gegen 03:00h durch den Alarmgong unterbrochen. „Verkehrsunfall, LKW gegen Fahrrad“ lautete diesmal die Einsatzmeldung. An der Einsatzstelle angekommen, fanden die Jugendlichen einen LKW vor, der einen Fahrradfahrer angefahren hatte. So mussten diesmal auslaufendes Öl abgestreut und der Fahrrad- sowie der LKW Fahrer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt werden. Nachdem auch dieser Einsatz abgearbeitet war, konnten die Jugendlichen wieder zurück ins Bett.
Ein wenig früher als geplant, wurde die Nacht um 07:30h wieder einmal durch einen Alarm beendet. Es war wieder eine automatische Brandmeldeanlage. Dieses Mal in einer Sporthalle. Nach einer kurzen Erkundung der Gruppenführer war klar, ein technischer Defekt war die Ursache für den Alarm. Da an Schlaf nicht mehr zu denken war, konnten sich die Jugendlichen gleich beim Frühstück stärken.
Anschließend stand Dienstsport auf dem Programm. Leider wurde dieses Vorhaben abermals durch den Alarmgong unterbrochen. Jetzt sollte es ins Leimener Zementwerk gehen. Dort läuft aus einem Radlader Diesel aus. Die Jugendlichen konnten auch diesen Einsatz innerhalb kürzester Zeit abschließen. Da man nicht alle Tage die Chance hat, das Zementwerk zu besichtigen, hatten die Betreuer im Anschluss an den Einsatz eine Führung durch das Zementwerk organisiert. So konnten alle einmal erleben, wie in Leimen Zement gemacht wird.
Nach dem Mittagessen mussten die Jugendlichen gleich zwei Einsätze parallel bewältigen. Zuerst wurde ein Fahrzeug zu einem Wasserrohrbruch gerufen. Kurz darauf, wurde das zweite Fahrzeug zu einem Flächenbrand alarmiert. Als dieses an der Einsatzstelle eintraf, stellte der Gruppenführer fest, dass er für diesen Einsatz noch Unterstützung benötigte. So wurde das Fahrzeug von dem Wasserrohrbruch direkt an die nächste Einsatzstelle geschickt. Mit geballter Kraft gelang es dann, das Feuer zu bekämpfen. Zurück im Feuerwehrhaus, mussten alle erstmal mit anpacken, um die Fahrzeuge wieder einsatzklar zu machen.
Als dies erledigt war, stand nun ein wenig Fortbildung auf dem Programm. Hierzu wurde eine Unterweisung in der Handhabung von Feuerlöschern durchgeführt. Jeder Jugendliche konnte einmal einen Feuerlöscher benutzen. Kurz darauf ging auch schon wieder der Alarmgong. „Gartenhausbrand in Lingental, alle Kräfte ausrücken!“ lautete die Alarmdurchsage. Bereits auf der Anfahrt kurz vor Lingental konnten alle eine große Rauchsäule sehen. Es war klar, hier brennt es wirklich. Die Betreuer hatten eine Gartenhütte nachgebaut und diese stand in Vollbrand. Mit vereinten Kräften konnte jedoch auch dieser Einsatz gemeistert werden. Nach Abschluss dieses Einsatzes und ca. 24 Stunden Dienst hinter sich, zeigten sich alle ziemlich geschafft aber auch begeistert von diesem Tag. Nachdem alle Fahrzeuge wieder einsatzklar gemacht waren, konnten die Jugendlichen nach einen gemeinsamen Abendessen wieder erschöpft nach Hause zurückkehren.
Es waren sich jedoch alle einig, diese Veranstaltung war ein voller Erfolg und so konnte auch der ein oder andere seinem Traum „Feuerwehrmann zu werden“ ein kleines Stück näher kommen. Die Jugendfeuerwehr möchte sich noch bei allen aktiven Kameraden bedanken, die bei dieser Veranstaltung mitgemacht haben. Ein ganz besonderer Dank geht hierbei auch an das Deutsche Rote Kreuz aus Leimen, die bei einer Übung mitgewirkt haben.

Mannschaft

erster Einsatz L√ľfter L√ľfter im Einsatz Wasserversorgung zweiter L√∂schangriff Aufr√§umen Rundgang Personensuche Transport der Person Verkehrsunfall Versorgung des Fahrradfahrers √úbergabe an den Rettungsdienst Versorgung des Radfahrers Bereitstellung Erkundung Abstreuen einer √Ėlspur Sichern des Kanals Besichtigung Fl√§chenbrand Schl√§uche Einteilung der Mannschaft Ankunf an der Einsatzstelle Brandbek√§mpfung Einsatzstelle wei√üer Rauch Brandbek√§mpfung Nachl√∂scharbeiten Brandbek√§mpfung

Alle Bilder des Berichts in der Vorschau

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