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14.10.2013
Heißausbildung im Brandübungscontainer

"Bei den Stadtwerken brennt es". Das oder ähnliches dachten wohl die Passanten und Autofahrer, die in der Wilhelm-Haug-Straße oder St. Ilgener Straße am Hof der Stadtwerke die zeitweise sogar sehr dichten Nebel- und Wasserdampfwolken sahen.
Doch was war passiert? Es brannte tatsächlich. Dies war aber gewollt und wichtig. Die Feuerwehr der Stadt Leimen hatte über das Wochenende des 12./13.10. einen Brandübungscontainer gemietet.
In diesem Container konnten die Ausbilder verschiedenste Brandszenarien und Einsatzbedingungen eines Wohnungs- und Hausbrandes simulieren. So gab es Brandstellen unter der Zugangstreppe, in einem Schreibtisch, in einer Küche und in einem Sofa. Eine Brandstelle konnte sogar die gesamte Wand hinauf ausgedehnt werden bis hin zu einer Durchzündung des aufgeheizten Brandrauchs über die gesamte Decke des Raums, ein sogenannter Flashover. Zusätzlich konnte der gesamte Container, also im Übungsszenario des komplette Wohnung, vernebelt werden, was den übenden Feuerwehrkameraden die Sicht auf Null reduzierte und sowohl die Aufgabe erschwerte als auch den Stresspegel der Kameraden erhöhte.
Ohne zu wissen, was genau auf sie zu kam,mussten die Zweiertrupps aus allen drei Abteilungen (Leimen, St. Ilgen und Gauangelloch) den Container (also die ‚Wohnung‘) über die Treppe vom Dach aus betreten. Dann ging es weiter wie in einem realen Einsatz: Der Trupp durchsucht die Räume und löscht die Brandstellen ab. Auch der Rückweg muss zur Eigensicherung immer im Auge behalten werden. Genauso wie die Decke des Raums. Denn nichts ist so gefährlich, wie vom Feuer eingeschlossen zu werden oder von einer Durchzündung überrascht zu werden.
Nachdem alle Brandstellen erfolgreich gelöscht sind, verließen die Trupps den Container wieder über die Treppe. Anschließend wurde der Durchgang mit dem Ausbilder aus dem Leitstand besprochen und ausgewertet.
Jeder Trupp war zweimal an der Reihe, einmal Samstags, einmal Sonntags. An jedem Tag gab es ein anderes Grundszenario mit dazugehöriger taktischer Ausrichtung.
Bereits am Freitag Abend wurde das Übungswochenende eingeläutet. Hier ging es nach einem kurzen theoretischen Teil zu einer praktischen Stationsausbildung. Es wurden verschiedenste Techniken, von der Öffnung des Brandraums über das Vorgehen unter Nullsicht und die Benutzung des Schlauchpakets für den Innenangriff trainiert. So konnte man sich am Samstag und Sonntag auf die Brandbekämpfung und Einsatztaktik konzentrieren.
Diese überaus wichtige Heißausbildung wird in Leimen schon seit einigen Jahren erfolgreich betrieben und bereitet die Kameraden so gut wie möglich auf Realeinsätze vor. Es wird hier neben dem erfolgreichen Löschen des Brands vor allem auch die eigene Sicherheit und auch der sparsame Einsatz des Löschwassers trainiert. Denn je mehr Wasser benutzt wird, desto mehr heißer Wasserdampf umgibt die Feuerwehrmänner und um so mehr Schaden richtet das Wasser im Nachhinein an. Außerdem spüren vor allem die unerfahreneren Kameraden oder die, die schon länger keinen realen Innenangriff mehr fahren mussten, die Belastung und die Hitze eines solchen Einsatzes und werden so bestmöglich auf den Einsatz vorbereitet.
Wir danken daher im Namen der Bürgerinnen und Bürgern, deren Leben sowie Hab und Gut wir retten und bewahren möchten, der Stadt Leimen für die Finanzierung dieser Ausbildung.

Weitere Informationen:
Bericht des DRK Leimen

Ein Trupp öffnet die Tür</a></d

Ein Trupp betritt den Container Der Brandrauch wird vor dem Betreten gekühltu Der Truppführer öffnet die Türuy ci Anschließen der Atemschutzgeräteuy cial Die Durchzündung wird abgelöschtuy ciali Der Brandrauch zündet durch</a></div Die Couch und die dahinter liegende Wand brennenuy Der Schreibtisch und die Treppe brennen</

Alle Bilder des Berichts in der Vorschau

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